Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese gelten durch Aufnahme von Verhandlungen, Rückfragen, durch Besichtigungen und durch Anforderung / Erhalt auf elektronischem Wege als anerkannt. Eine Vermittlungsprovision wird von uns nur im Erfolgsfalle, also bei Vertragsabschluß, für das vermittelte bzw. nachgewiesene Objekt erhoben. Neubauvorhaben sind üblicherweise provisionsfrei, es sei denn es ist abweichend beschrieben.

§1 Behandlung von Angeboten

  1. Angebote und Mitteilungen sind ausschließlich für den Auftraggeber / Adressant bestimmt und sind    vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung von HGF
    gestattet. Zuwiderhandlungen begründen eine Schadenersatzpflicht in Höhe der ortsüblichen Provision.
  2. Der Auftraggeber / Adressant verpflichtet sich, bei einem ohne Mitwirkung von HGF zustande     gekommenen Rechtsgeschäft über das Objekt, welches Gegenstand des Maklerauftrages war, HGF  unaufgefordert den Namen des Vertragspartners mitzuteilen, auch wenn bei Abschluß des Rechtsgeschäftes der Maklerauftrag bereits erloschen war.

§2 Haftungsausschluss

HGF ist bemüht, alle in Verbindungen mit dem getätigten Rechtsgeschäft anfallenden Fragen zu klären.     Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben kann seitens des HGF keine Gewähr     übernommen werden. Irrtum, Zwischenverwertung und Preisänderung bleiben ausdrücklich vorbehalten.

§3 Provision

  1. Die Vermittlungsprovision entsteht und wird fällig bei Abschluß des Vertrages. Der Gebührenanspruch ist von der Erfüllung des Vertrages nicht abhängig. Er bleibt auch bestehen, wenn der Vertrag infolge Anfechtung oder auf andere Weise hinfällig wird.
    Indirekter Nachweis oder Mitursächlichkeit der Tätigkeit des Maklers genügen, um einen vollen Gebührenanspruch entstehen zu lassen.
  2. Der Auftraggeber kann sich nur dann darauf berufen, ein angebotenes Objekt bereits gekannt zu haben, wenn er HGF dies sofort bei Zugang des Angebotes / Besichtigung mitteilt und HGF gleichzeitig bekannt gibt, woher er die Kenntnis des Objektes erlangt hat.
  3. Der Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn der abgeschlossene Vertrag später rückgängig gemacht wird, infolge Verschulden des Auftraggebers durch Anfechtung hinfällig wird oder sich aus einem Grunde als rechtsungültig erweist, den der Auftraggeber zu vertreten hat.
  4. Sämtliche Provisionen sind verdient und fällig bei Beurkundung eines Kaufvertrages bzw. Abschluß eines Mietvertrages oder Pachtvertrages.
  5. Die von HGF in Rechnung zu stellende Provision richtet sich nach den ortsüblichen Gebührensätzen, wie sie von allen im Verband Deutscher Makler und im Ring Deutscher Makler organisierten Fachmakler anerkannt werden. Sie ist im jeweiligen Objektnachweis beiderseitig zu vereinbaren.
  6. Abweichungen zu Punkt 5. sind nur zulässig und möglich, wenn es sich um Objekte handelt, welche in Vorbereitung und Abwicklung des Verkaufes erhöhten Aufwand verursachen. Diese abweichenden Aufwendungen sind dann als Kaufabwicklungskosten gegenseitig zu vereinbaren.

§4 Ersatzgeschäft

Kommt anstelle des eingeleiteten Geschäftes ein faktisch auf die Tätigkeit des Maklers zurückzuführendes Ersatzgeschäft zustande, so ist auch dafür die vereinbarte Provision zu zahlen. Dies gilt auch, wenn der Vertrag zu Bedingungen abgeschlossen wurde, die vom Ursprungsangebot abweichen oder wenn der angestrebte wirtschaftliche Erfolg durch einen anderen Vertrag oder durch Zuschlag bei der Zwangsversteigerung erreicht wird. Soweit keine Gebühren fest vereinbart, gelten die ortsüblichen Gebühren.

§5 Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Cottbus.